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Artikel vom 13.09.2017

Schauplatz Rappenhof: Theatralische Reise

Schauplatz Rappenhof: Die Gästeführer Weinsberg erwecken die Geschichte zum Leben
Schauplatz Rappenhof: Die Gästeführer Weinsberg erwecken die Geschichte zum Leben

Vom Gutshof über Ödland bis zum Landhotel: Der Rappenhof blickt auf eine lebendige Geschichte seit Beginn des 15. Jahrhunderts zurück. Am 06. Oktober erwecken der Koch vom 3-Sterne-Superior-Hotel Rappenhof und die Weinsberger Gästeführer die Historie zum Leben: Ein kulinarisches Krüderer-3-Gänge-Menü gefolgt von der deutschbaltischen Adligen Juliane von Krüdener, die mit ihrem Gefolge die Gäste theatralisch in die Vergangenheit zurückführt.

Die kurze Epoche einer christlichen Kolonie auf dem Rappenhof, die nach dem Weinanbau, Erweiterung zum Bauernhof und mehreren Besitzerwechseln Anfang des 19. Jahrhunderts folgte, wird lebendig:

  • Um 18 Uhr zaubert der Koch des Hauses aus zeitgenössischen Rezepten ein exklusives „Krüdener-Menü“ mit 3 Gängen und Aperetif, das auf Wunsch für 35 Euro pro Person gebucht werden kann.
  • Ab 20 Uhr führt die in allerhöchsten Kreisen gut vernetzte, deutschbaltische Adlige Juliane von Krüdener mit ihrem Gefolge die Gäste theatralisch in die Vergangenheit zurück: Die von der mondänen und lebenslustigen Dame zur Heiligen gewandelte Gattin eines russischen Ministers und Botschafters beabsichtigte zusammen mit dem visionären Pastor Fontaine aus dem Elsass auf dem Rappenhof eine christliche Kolonie zu gründen.
    Das Theaterstück „Vom Ödland zum Landhotel“ inkl. Begrüßungsgetränk kostet 10 Euro pro Person.

Anmeldung zur Veranstaltung:
Hotel- und Gutsgaststätte Rappenhof
www.rappenhof.de
07134/5190

Wie es weiterging mit dem Rappenhof?
Fürstliche Domäne und Gutsgaststätte: Jahre später – im Jahr 1858 – erwirbt die fürstliche Standesherrschaft Hohenlohe-Bartenstein den Rappenhof mit der Absicht, mit einem anderen Hof ein großes fürstliches Gut zu schaffen. Aber es kommt anders, der Rappenhof wird verpachtet. 1876 dann eine schlimme Kunde: Die Gebäude des Rappenhofs sind abgebrannt, er wird daraufhin verkauft. Nach weiteren Besitzern und dem Wiederaufbau beginnt 1927 mit der Übernahme von Heinrich und Friedericke Wurster eine neue Ära. Deren Sohn Heinrich jun. errichtet 1951 eine Gastwirtschaft, die Gutsgaststätte Rappenhof, 1967 folgen Gästezimmer. Daraus geht das 3-Sterne-Superior-Hotel Rappenhof hervor, das bis heute und seit über 40 Jahren von Elisabeth Wurster erfolgreich betrieben wird.